Lautlese-Tandems. Auf die Plätze - fertig - lesen!

„Ob ein Kind zum Leser oder zur Leserin wird, ist vor allem davon abhängig, ob es die Erfahrung machen kann, dass das Lesen seine Bedürfnisse nach Weltorientierung, sinnlich-ästhetischer Erfahrung und Selbstaufklärung betrifft und auch im sozialen Zusammenhang Sinn macht.“
Bettina Hurrelmann, Germanistin und Literaturdidaktikerin, 1943 - 2015

Was ist ein Lautlese-Tandem?
Je eine stärkere und eine schwächere Leserin beziehungsweise ein stärkerer und ein schwächerer Leser bilden ein Lautlese-Tandem. Auf ein Startsignal hin beginnen beide halblaut und synchron einen Text zu lesen. Um das geeignete Tempo zu finden, müssen sie sich aufeinander einspielen. Grundsätzlich gilt: Die oder der Stärkere, also die Tutorin oder der Tutor, nimmt Rücksicht auf die Schwächere oder den Schwächeren. Die stärkere Leserin oder der stärkere Leser führt mit dem Finger den gelesenen Text mit. Macht die oder der Schwächere einen Fehler, wird das Lesen unterbrochen. Sie oder er bekommt kurz Zeit, den Fehler selbst zu korrigieren. Geschieht das nicht, verbessert die Tutorin oder der Tutor den Fehler. Beide Lesenden zusammen beginnen am Satzanfang dann erneut im Chor zu lesen. Insgesamt sollte ein Text mindestens viermal synchron gelesen werden, am besten so lange, bis die Schülerinnen und Schüler etwa 100 Wörter pro Minute flüssig lesen können und nicht mehr als zwei sinnentstellende Fehler je 100 Wörter machen.

Fühlt die gecoachte Schülerin oder der Schüler sich sicher, kann sie oder er auf ein verabredetes Zeichen hin alleine laut vorlesen. Währenddessen liest die Tutorin oder der Tutor still mit und achtet darauf, ob die Lesepartnerin oder der -partner einen Fehler macht. Unterläuft der oder dem alleine Lesenden ein Fehler, nehmen beide am Satzanfang das synchrone Lautlesen wieder auf.

In der Praxis hat es sich bewährt, dass die Tutorin oder der Tutor die falsch gelesenen Wörter nicht nur benennt, sondern zusätzlich im Text unterstreicht. Nimmt man für jeden Lesedurchgang eine andere Farbe, lässt sich auf einen Blick feststellen, ob der gleiche Fehler wiederholt vorkommt.

Welche Vorbereitung ist nötig?
Drei Unterrichtseinheiten sollte man für die sorgfältige Einführung der Lautlese-Tandems ansetzen:
In der ersten Stunde stellt die Lehrkraft das Unterrichtsprojekt und die Trainingsmethode vor.

In der zweiten Stunde üben die Schülerinnen und Schüler die Methode anhand eines Beispieltextes ein. Die Lehrkraft sollte auf die sozialen und kooperativen Aspekte der Arbeit im Team eingehen und herausstellen, dass die Rollen gleichberechtigt sind. Beide haben Rechte und Pflichten. Zum Beispiel fördert die Tutorin oder der Tutor ihr oder sein Partnerkind, indem sie bzw. er es sachlich korrigiert und ermutigt. Die gecoachte Schülerin oder der der gecoachte Schüler hört auf die Tutorin oder den Tutor, bemüht sich, Fehler selbst zu verbessern und versucht, den Text alleine laut vorzulesen, sobald sie oder er sich sicher genug fühlt.

In der dritten Vorbereitungsstunde wird das bis dahin Vorgestellte wiederholt. Es bietet sich an, die bisher mit den Kindern gemeinsam erarbeiteten „Spielregeln“ des Tandem-Lesens auf einem Plakat schriftlich festzuhalten. Dieses Plakat hängt man später für alle sichtbar vor jeder Übungseinheit auf. So erübrigen sich immer neue Erklärungen der Lehrkraft und Nachfragen der Kinder. Schließlich werden die Tandems anhand der Leseflüssigkeit der Kinder zusammengestellt.

Wie fügt man die Lese-Tandems zusammen?
Die Basis der Tandembildung sind die Lesefähigkeiten der Kinder. Diese muss die Lehrkraft zunächst ermitteln. Für die Arbeit mit einzelnen Schülerinnen und Schülern bietet sich das sogenannte Lautleseprotokoll an: Die Lehrerin oder der Lehrer wählt einen Text aus, der dem Niveau der Kinder entspricht. Jedes Kind liest diesen Text 60 Sekunden lang laut vor. Während des Vorlesens markiert die Lehrkraft, wie viele Wörter falsch oder stockend gelesen wurden und wie weit im Text die Schülerin oder der Schüler in der vorgegebenen Lesezeit von einer Minute kommt.

Soll die Leseflüssigkeit der ganzen Klasse gleichzeitig ermittelt werden, lassen sich Lückentexte nutzen, die die Kinder still für sich bearbeiten. Die Lehrkraft zeichnet einen Zeitstrahl an die Tafel und misst ab dem gemeinsamen Lesestart aller Kinder die Zeit mithilfe einer Stoppuhr. Während die Kinder still ihren Text lesen, zeigt die Lehrkraft am Zeitstrahl kontinuierlich den Zeitablauf an. Ist eine Schülerin oder ein Schüler mit der Bearbeitung fertig, dreht sie oder er das Textblatt um und notiert auf der Rückseite, wie lange sie beziehungsweise er gebraucht hat. Die Lehrkraft erstellt dann eine Liste anhand der Lesegeschwindigkeiten und Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler und teilt die Gruppe in zwei Hälften. Teil 1 der Gruppe setzt sich aus der schnellsten und besten Leserin beziehungsweise dem schnellsten und besten Leser bis zum oberen Mittelfeld zusammen. Teil 2 aus dem unteren Mittelfeld bis zur langsamsten Leserin beziehungsweise dem langsamsten Leser. Die Lesepaare werden dann so gebildet: Die oder der Beste und Schnellste aus der ersten Gruppe wird zur Tutorin oder zum Tutor der oder des Besten und Schnellsten aus der zweiten Gruppe und so fort.

Die Lesegeschwindigkeit und -genauigkeit sollte etwa alle fünf Wochen neu ermittelt werden. So stellen die Kinder fest, dass sie Fortschritte gemacht haben. Anhand der neuen Messergebnisse können sich neue Teams bilden und die Schülerinnen und Schüler können natürlich auch die Rollen wechseln: Eine anfangs schwächere Tandempartnerin beziehungsweise ein schwächerer Tandempartner kann zum Coach aufsteigen. Dabei ist es wichtig, den Kindern klarzumachen, dass nicht der Listenplatz entscheidend ist, sondern die solidarische Arbeit des Tandems.

Wie lange sollten die Lautlese-Einheiten dauern?
Damit sich eine gewisse Routine einstellt, sollte das Lautlesetraining über einen längeren Zeitraum praktiziert werden, zum Beispiel ein Schulhalbjahr lang. Bewährt haben sich drei Trainingseinheiten pro Woche. Pro Training sollte man 20 Minuten Zeit ansetzen — davon 15 Minuten reine Lesezeit.

Für welche Schülerinnen und Schüler ist das Tandem-Lesen geeignet?
Lautlese-Tandems eignen sich für alle Schülerinnen und Schüler mit Defiziten bei der Leseflüssigkeit, selbst für sehr schwache Leserinnen und Leser. Die Fördermethode kann und sollte schon in der Grundschule, ab der zweiten Klasse, angewandt werden. Lautlese-Tandems werden aber auch noch für die Sekundarstufe empfohlen, um die Leseflüssigkeit zu verbessern. Für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache sind die Lautlese-Tandems eine gute Möglichkeit, ein Gefühl für die deutsche Satzmelodie zu entwickeln, neue Wörter zu lernen und sich schriftsprachliche Satzmuster zu merken.

Welche Texte eignen sich?
Die Texte sollten nicht schwer sein, damit die Kinder zusätzlich zu den Anstrengungen des Lesens nicht auch noch Verständnisprobleme zu lösen haben. Unbekannte Wörter sollten kaum vorkommen. Die Textlänge sollte bei rund 200 Wörtern liegen, wenn es sich um Grundschulkinder handelt, bei älteren Schülerinnen und Schülern können es 300 Wörter sein. Selbstverständlich kann man längere Texte unterteilen und in sinnvolle Einheiten von 200 oder 300 Wörtern gliedern. Für die Lautlese-Tandems eignen sich durchaus auch Texte, die man im Unterricht ohnehin lesen muss. Das gilt nicht nur für das Schulfach Deutsch, sondern auch für den Unterricht in anderen Fächern. So ist das Lesen eines Textes zwar etwas aufwendiger, dafür kann man sicher sein, dass die Schülerinnen und Schüler den Text aktiv und gründlich lesen und ihn auch verstehen. Die Anwendung von Lautlese-Tandems in verschiedenen Unterrichtsfächern hat noch weitere Vorteile: Die Methode wird schnell zur Routine, gestaltet sich abwechslungsreich für die Kinder und der Zeitaufwand wird auf mehrere Unterrichtsfächer verteilt. Werden die Lese-Tandems in mehreren Fächern praktiziert, sollten sich die Lehrkräfte untereinander gut abstimmen.

Welche Aufgaben hat die Lehrkraft?
Die wichtigste Aufgabe besteht darin, die Methode Lautlese-Tandem gut einzuführen und die passenden Texte auszuwählen. Zur Vorbereitung gehören nicht nur die Erklärung des Verfahrens und die Teambildung. Das partnerschaftliche Lesen hat auch eine starke soziale Komponente, auf die die Lehrerin oder der Lehrer hinweisen muss. So muss die Lesetutorin oder der -tutor Fehler sachlich und ohne negative Kommentare korrigieren, die gecoachte Schülerin oder der Schüler muss bereit sein, von der Lesepartnerin oder dem Lesepartner zu lernen und Verbesserungen anzunehmen. Um die Teambildung zu fördern, bietet es sich an, das Lesetraining als Sport zu präsentieren: Die Teams bestehen dann aus Trainerin oder Trainer und Sportlerin beziehungsweise Sportler, die gemeinsam trainieren (siehe Kasten „Lese-Olympiade“).

Während der Trainingseinheiten steht die Lehrkraft für Fragen zur Verfügung, beobachtet und setzt sich zu einzelnen Lesepaaren dazu, um zu überprüfen, ob die Texte so wie vorgesehen gelesen werden. Bewährt hat sich eine kurze Feedbackrunde am Ende jeder Lautlese-Einheit. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkraft können in dieser Runde Fragen stellen und Lob oder Kritik loswerden.

In regelmäßigen Abständen sollte die Lehrkraft die Lesegeschwindigkeit und -genauigkeit der Schülerinnen und Schüler erneut überprüfen und je nach Ergebnis die Tandems neu zusammensetzen.

Was bringt die Methode?

In der Wissenschaft zieht man ein uneingeschränkt positives Fazit und empfiehlt, Lautlese-Tandems fest in den Schulunterricht zu integrieren. Lautleseverfahren gehören nachweislich zu den wirksamsten der derzeit bekannten Methoden zur Förderung der Leseflüssigkeit. Das Förderprogramm Lautlese-Tandems steht auf einem soliden theoretischen Fundament und ist in der Unterrichtspraxis erprobt.

Anders als beim stillen Lesen wird beim Lautlesen direkt hörbar, ob die Wörter richtig dekodiert und die Sätze sinnvoll betont werden. Durch das wiederholte Lautlesen prägen sich Wörter, Betonung und Satzrhythmus gut ein. Auch sehr schwache Leserinnen und Leser können in der Regel nach dem vierten Durchgang den Textabschnitt flüssig lesen, haben schriftsprachlich neue Wörter gelernt und können gut intonieren.

Wie die Fördermethode Lautlese-Tandem im Praxisvergleich abschneidet, untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Daniel Nix, Carola Rieckmann und Isabel Trenk-Hinterberger in 31 Hauptschulklassen der sechsten Jahrgangsstufe im Rhein-Main-Gebiet. In 14 Klassen wurden Stille Lesezeiten durchgeführt, das heißt, die Kinder konnten für sich in Büchern ihrer Wahl lesen, neun Klassen trainierten mit dem Lautlese-Tandem und acht weitere Klassen dienten als Kontrollgruppe. Die Kontrollgruppe absolvierte den herkömmlichen Deutschunterricht. Die beiden Fördermethoden Stille Lesezeiten und Lautlese-Tandems wurden über fünf Monate hinweg dreimal pro Woche 20 Minuten lang in der normalen Unterrichtszeit angewandt. Die beteiligten Lehrkräfte beurteilen beide Fördermethoden überwiegend positiv. Die größten Fortschritte in allen Bereichen machten aber die Lautlese-Tandems, und zwar mit deutlichem Abstand zu den anderen Gruppen: So war der Lernzuwachs bei der Lesegeschwindigkeit mehr als doppelt so groß wie bei den stillen Leseklassen. Die Tandem-Leserinnen und -Leser konnten am Ende auch Textinhalte besser verstehen als die anderen Kinder und ihr Selbstwertgefühl im Hinblick auf das Lesen nahm gut viermal mehr zu als bei den stillen Leserinnen und Lesern.

Welche Vorteile hat die Fördermethode?
Einer der wichtigsten Vorteile: Die meisten Schülerinnen und Schüler haben Spaß an Lautlese-Tandems. Sie merken, dass sie rasch Fortschritte machen und das wirkt sich positiv auf die Selbstsicherheit und die Einstellung zum Lesen aus. Die festen und partnerschaftlichen Strukturen des Trainings geben vor allem schwächeren Leserinnen und Lesern Sicherheit. Falls sie beim Lesen einen Fehler machen, bekommt das nicht gleich die ganze Klasse inklusive Lehrkraft mit, sondern nur die Teampartnerin oder der Teampartner. Die schwächere Leserin beziehungsweise der schwächere Leser hat die Chance, Fehler selbst zu korrigieren - und das gelingt mit der Zeit immer schneller und besser. Auch die stärkere Leserin beziehungsweise der stärkere Leser profitiert nachweislich durch das regelmäßige Training, denn sie oder er muss bei der Partnerin oder dem Partner sehr genau auf Details achten wie Endungen und Zeitformen. Dadurch verbessern auch die stärkeren Leserinnen und Leser ihre Lesefähigkeiten.


Die Vorteile von Lautlese-Tandems auf einen Blick
  • Lautleseverfahren gehören zu den wirksamsten derzeit bekannten Methoden der Leseförderung.
  • Den Kindern machen die Lautlese-Tandems Spaß.
  • Lautlese-Tandems fördern die Kooperation: Die Partnerinnen und Partner helfen einander beim Lernen und lernen dabei selbst dazu.
  • Lesen im Team mit einer Mitschülerin oder einem Mitschüler entlastet schwächere Leserinnen und Leser und nimmt ihnen die Hemmungen.
  • Die festen Regeln des Tandem-Lesens geben schwächeren Schülerinnen und Schülern Sicherheit.
  • Die Methode eignet sich auch für Kinder, die nur sehr stockend lesen können und für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen.
  • Lautlese-Tandems sind ab der zweiten Klasse bis zum Ende der Sekundarstufe einsetzbar.
  • Die Kinder machen rasch Fortschritte. Das motiviert, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Freude am Lesen.
  • Die Fördermethode lässt sich in den Regelunterricht gut integrieren und kann in verschiedenen Schulfächern eingesetzt werden.

Lese-Olympiade
Die Frankfurter Literaturdidaktikerin Prof. Dr. Cornelia Rosebrock und ihr Team haben eine Rahmenhandlung für Lautlese-Tandems entworfen, die das Üben für die Kinder noch motivierender macht: Lesen als Sport. Jedes Team besteht aus einer Trainerin beziehungsweise einem Trainer (die stärkere Leserin/der stärkere Leser) und einer Sportlerin beziehungsweise einem Sportler (die schwächere Leserin/der schwächere Leser). Das gemeinsame Lesen ist das Training. Im Mittelpunkt steht nicht der Wettbewerb, sondern der Teamgedanke.

Die Sportmetaphorik leuchtet den Kindern meist unmittelbar ein: Sie wissen, dass Sportlerinnen und Sportler regelmäßig und diszipliniert trainieren müssen, damit sie gute Leistungen erbringen. Ihnen ist auch klar, dass alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler eine Trainerin oder einen Trainer brauchen. Die Rollen von Trainerin oder Trainer und Sportlerin beziehungsweise Sportler sind gleichwertig, aber jede beziehungsweise jeder hat eine andere Aufgabe. Die Trainerin oder der Trainer motiviert und unterstützt die Sportlerin oder den Sportler, hilft ihr oder ihm, Fehler zu korrigieren und Stärken auszubauen. Der Erfolg der Sportlerin oder des Sportlers ist auch der Erfolg der Trainerin oder des Trainers. Die Sportlerin beziehungsweise der Sportler muss bereit sein, sich coachen zu lassen und auf die Anweisungen der Trainerin oder des Trainers zu hören.

Der Teamgedanke lässt sich noch weiter fördern, indem nach jedem Training eine kurze Feedbackrunde stattfindet und nach der Zufriedenheit mit dem Training gefragt wird. Die Sportmetaphorik macht auch eine regelmäßige Kontrolle der Leistungsfortschritte plausibel. Das ganze Projekt kann unter ein Motto wie Lese-Olympiade gestellt werden, für das alle Teams trainieren. Zum feierlichen Abschluss können Medaillen verliehen werden.

Die Trainingsroutine im Ablauf

Grafik: Lese-Olympiade - TrainingsroutineAus Gründen der besseren Lesbarkeit wird hier auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht.
Quelle: Rosebrock, C., Nix, D., Rieckmann, C. & Gold, A. (2011). Leseflüssigkeit fördern: Lautleseverfahren für die Primar- und Sekundarstufe [CDROM]. Seelze: Klett Kallmeyer.

Der Fachbeitrag erschien in der BiSS-Broschüre:
Gemeinsam fit im Lesen. Lautlese-Tandems im Schulunterricht
Herausgeber: Trägerkonsortium BiSS
Inhalt: Dr. Luna Beck
Journalistisches Konzept und Umsetzung: Karin Vogelsberg
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