„Der offene Zugang zu Bildungsmaterialien sollte eine Selbstverständlichkeit werden“

Ein Interview mit Ingo Blees und Luca Mollenhauer, Koordinatoren der Informationsstelle OERinfo am Deutschen Bildungsserver des DIPF

Oft wird OER synonym verwendet mit kostenlosem, digitalem Lehr- und Lernmaterial. Was ist daran richtig bzw. nicht richtig?

Auch wenn OER zur freien Verfügung im Internet bereitstehen, so ist das Attribut „kostenlos“ meiner Ansicht nach irreführend, da zur Herstellung der Materialien selbstverständlich Kosten entstehen. Die anschließende Weiterverwendung der Materialien ist dann meist nicht mit Kosten verbunden. Auch müssen OER nicht zwangsläufig digital sein, auch wenn dies in nahezu allen Fällen zutrifft. Es gibt aber beispielsweise im Bereich der vorschulischen Bildung oder der Grundschule OER, die zum Ausdrucken, Basteln etc. gedacht sind (vgl. https://kindoergarten.wordpress.com/).

Was sind die Vorteile, was die Herausforderungen von offenen Bildungsmaterialien?

OER werden mit Nutzungslizenzen veröffentlicht, den sogenannten Creative Commons Lizenzen, die die Nachnutzung, Veränderung, Rekombination und (Wieder-)Veröffentlichung pauschal ermöglichen. Die Vorteile von OER liegen daher klar darin, dass damit das didaktische Potenzial von digitalen Lernressourcen einfacher, da ohne rechtliche Bedenken oder zusätzliche Lizenzkosten, ausgeschöpft werden kann.
Als Herausforderung ist derzeit noch zu sehen, dass OER noch zu wenig bekannt sind und dadurch noch eine gewisse Unsicherheit besteht, wie solche Materialien und deren pädagogischer Mehrwert einzuschätzen sind. Auch ist der Materialpool momentan noch zu klein, um damit die alltägliche Unterrichtspraxis bedienen zu können. Und wer sich in diesen Bereich noch nicht so eingearbeitet hat, für den ist es mitunter schwierig, gezielt an die passenden Materialien zu gelangen. Um den Materialpool zu vergrößern, haben sich erste Bundesländer (Hamburg, Berlin) aufgemacht, ihre Lehrkräfte bei der Erstellung von OER zu unterstützen (s. https://open-educational-resources.de/nach-berlin-nun-auch-in-hamburg-bezahlte-lehrkraefte-fuer-erstellung-von-oer/). Dass solche Initiativen auch bundesweit bald mehr Momentum erhalten könnten, darauf gibt es starke Signale im aktuellen Entwurf des Koalitionsvertrages, wo es heißt „Im Rahmen einer umfassenden Open Educational Resources-Strategie wollen wir die Entstehung und Verfügbarkeit, die Weiterverbreitung und den didaktisch fundierten Einsatz offen lizenzierter, frei zugänglicher Lehr- und Lernmaterialien fördern und eine geeignete Qualitätssicherung etablieren.“ (Z 1728ff.)

(Warum) sollten sich pädagogische Fach- und Lehrkräfte mit dem Thema Urheberrecht und OER beschäftigen?

Mit dem Thema Urheberrecht sollten sich Lehrkräfte eigentlich gar nicht beschäftigen müssen. Die kreative Planung und Gestaltung von Unterricht sollten im Vordergrund stehen. Lehrkräfte sind Remixkünstler*innen, das ist auch das Leitmotiv des gerade erschienenen, auch praktisch sehr erhellenden OER-Buches https://www.was-ist-oer.de/. Dieses Motiv hat den OER-Diskurs von Anfang geprägt, schließt es doch direkt an die tägliche Unterrichtspraxis an. Die Stimmen aus der Praxis sagen: Wenn wir guten und das heißt auch aktuellen und individuell zugeschnittenen Unterricht machen wollen, dann müssen wir auch die Materialien entsprechend zusammenstellen. D. h. es werden Materialien recherchiert, ausgewählt, ausgeschnitten, wieder neu zusammengeklebt (wörtlich) und auf den Kopierer gelegt. Das ist das Szenario im Bereich analoger, physischer Materialien. Digitale Materialien bieten nun noch viel mehr Möglichkeiten, in dieser flexiblen Weise zu agieren. Das Paradoxe im Digitalbereich ist aber: Hier ist die rechtliche Situation deutlich restriktiver. Es gibt also mehr Möglichkeiten, aber weniger Handlungsfreiheiten. Deshalb gibt es OER. Um etwas Problembewusstsein dieses Umstands zu erlangen, können sich auch Lehrkräfte mit den Grundlagen der rechtskonformen Verwendung digitaler Unterrichtsmedien beschäftigen. Das ist aber nicht der entscheidende Punkt. Am besten ist es, wenn sich Lehrkräfte auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können, nämlich gut zu unterrichten. Die rechtlichen Bedingungen dafür sollten möglichst transparent bleiben: Wenn sich also etwa maximal zwei Varianten der Creative Commons-Lizenz durchsetzen, die auf einen Blick zu erkennen sind und die der Lehrkraft größtmögliche Freiheit der Weiterverwendung bieten, dann wäre für das Kerngeschäft des Unterrichtens mit Digitalem schon sehr viel gewonnen.

Im Internet gibt es ja einige Portale, auf denen man Bildungsmaterialien runterladen oder tauschen kann. Woran erkenne ich OER?

Das Attribut OER definiert sich meist über die urheberrechtliche Lizenz, die einem Material zugewiesen wurde. Im Laufe der Jahre haben sich die Creative Commons-Lizenzen als „OER-Lizenzen“ etabliert. Hierbei werden drei verschiedene Lizenzausprägungen als OER akzeptiert: CC0 (Public Domain), CC-BY und CC-BY-SA. Strengere Lizenzauflagen wie NC (non-commercial) oder ND (no derivatives) sind keine freien Lizenzen, stehen Open Content-Gedanken klar entgegen und können somit keine OER sein.
Weitere Informationen zu CC-Lizenzen und ihrer Nutzung gibt es auf der Seite iRights.info, z.B. hier: https://irights.info/artikel/kombinieren-bearbeiten-remixen-oer-richtig-verwenden/28560 oder hier: https://irights.info/artikel/fuenf-tipps-fuer-gutes-lizenzieren-von-oer/28444.

Wo kann man OER am besten finden?

Das ist (noch) ein wenig tricky, aber letztlich nicht allzu schwierig und auf jeden Fall lohnend. Obwohl die Menge an OER nicht die Größenordnung und Vielfalt von Verlagsprodukten erreicht, gibt es bereits für viele Fächer viele gute Materialien. Stellvertretend seien hier genannt die Zentrale für Unterrichtsmedien (ZUM) – eine Graswurzel-Initiative von Lehrkräften, quasi ein Urgestein der OER-Bewegung, https://www.zum.de – und die mehrfach ausgezeichnete Plattform für Mathematik und Naturwissenschaften Serlo (http://de.serlo.org/), ein Start-Up, das die Betreiber begonnen haben, als sie selbst noch Schüler waren.
Es wird immer wieder empfohlen, bei der Google-Suche den Filter für Creative Commons Lizenzen einzusetzen. Zusätzlich kann auch die von der Organisation Creative Commons eingerichtete Suche genutzt werden. Das kann einen zu guten Funden führen, ist m. E. aber nicht zielführend genug. Es ist dann genau so wie bei einer „normalen“ Google-Suche: einige Perlen, viel Ballast, eher Rohmaterial als schnell für den Unterricht einsetzbares Material.
Um hier also schneller an geprüftes und geeignetes Material zu kommen, gibt es Initiativen wie die Kooperation der Bildungsserver der Länder und des Bundes, ELIXIER (www.bildungsserver.de/elixier), das derzeit über 50.000 redaktionell geprüfte, frei zugängliche Online-Lernressourcen bündelt und eine gute Suchplattform dazu bereitstellt, mit Filtern z. B. für Fächer, Bildungsstufen, Materialarten und eben Lizenzen. Ca. 10% des Gesamtbestandes sind „echte“ OER (mit passender CC-Lizenz), der Anteil wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Eine Zusammenstellung weiterer OER-Verzeichnisse und -Services bietet das Portal OERinfo, https://open-educational-resources.de/materialien/oer-verzeichnisse-und-services/.

Wie können pädagogische Fach- und Lehrkräfte OER erstellen?

Ein seit vielen Jahren beliebtes Mittel unter Lehrkräften ist das Wiki, insbesondere das ZUM-Wiki erfreut sich seit über zehn Jahren großer Beliebtheit. Hier geht es vor allen Dingen auch um die gemeinschaftliche Erstellung von Lehr- und Lerninhalten. Auf der Plattform tutory.de ist es möglich, anhand eines umfangreichen Editors kostenlos Arbeitsblätter zu erstellen und wenn gewollt auch zu teilen. Durch Anbindung an freie Bilderdatenbanken können frei lizenzierte Bilder sofort eingebunden und weiter genutzt werden. Auch ist es möglich, vorhandene Arbeitsblätter anzupassen und nach den eigenen Bedürfnissen zu verändern. Relativ neu ist die Plattform H5P, die es ermöglicht, über eine leicht zugängliche Software interaktive Lerninhalte zu gestalten. Dies können z. B. Videos, Quiz oder Kombinationen verschiedener Inhalte sein.

Schulbuchverlage müssen bestimmte Zulassungsverfahren durchlaufen, bei denen auch die Passung der Schulbücher auf den Lehrplan geprüft wird. Wird die Qualität der OER auch in irgendeiner Weise gesichert?

Die Zulassungsverfahren unterscheiden sich bereits in den einzelnen Bundesländern, nicht jedes Bundesland hat solch ein stark formalisiertes Verfahren. Sobald es ganze Lehrwerke als OER gibt, werden für diese analoge Regelungen gelten. Für Materialien unterhalb dieser Aggregationsebene gibt es solche Verfahren nicht. Als solche Materialien können die meisten der heute verfügbaren OER angesehen werden.
Wie wird die Qualität von Materialien, die nicht Schulbuch sind, momentan gesichert? Z. B. dadurch, dass sie von anerkannten Schulmedienproduzenten, i. d. R. Verlagen kommen. Was ist mit Materialien, die nicht aus dieser Quelle kommen? Über deren Qualität kann die Lehrkraft aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation entscheiden, und dabei gibt es keinen Unterschied, ob OER oder Nicht-OER. Die Lehrkraft kann sich auch bei einer anerkannten fachlichen Autorität im Kollegium rückversichern oder sich mit weiteren Fachkolleginnen oder -kollegen beraten.
Solche Verfahren lassen sich auch in die Online-Welt übertragen. Das nationale OER-Portal in den Niederlanden Wikiwijs hat so ein Konzept zum Qualitätsmanagement schon längst umgesetzt. Dort gibt es die Angabe von Quellen, wie etwa öffentliche Bildungs-Services, auch z. B. das Schulfernsehen, von Qualitätslabeln aus der professionellen Community (abgeordnete Lehrkräfte, sog. Leermiddelspecialisten https://www.wikiwijs.nl/startpagina/de-leermiddelspecialisten/) oder von Sterne-Ratings aus der Lehrkräfte-Community. Eine solche Vielzahl von Qualitätsmarkern sind eine sehr gute Hilfe bei Bewertung und Auswahl von Lernressourcen (s. auch Machbarkeitsstudie zu OER-Infrastrukturen, http://www.pedocs.de/volltexte/2016/11715/pdf/OER_Machbarkeitsstudie_Bericht.pdf, S.13f.). Auf diese Art könnte auch der notorischen Diskussion über Lobby-gesteuerte Materialien begegnet werden, auch wieder für Nicht-OER oder OER. Das erwähnte ELIXIER-Verbundprojekt der Bildungsserver der Länder und des Bundes arbeitet an entsprechenden Features.
Es sollte hier aber betont werden, dass OER nicht anfälliger für Lobbyeinflüsse sind als andere frei verfügbare Materialien, die nicht CC-lizenziert sind. Es gilt eher das Gegenteil, dass OER robuster gegenüber solchen Einflüssen sind. Die Stärke von OER in dieser Hinsicht liegt darin, dass sie einer sehr großen Zielgruppe zugänglich sind, die entsprechend kritisch darauf reagieren können. Sei es mit Bewertungen, Kommentaren oder einer Kontextualisierung in Lernszenarien, in der auch weitere Standpunkte und Perspektiven einbezogen werden. (Vgl. Artikel und Diskussion in den Blogs von OERinfo https://open-educational-resources.de/oer-foerdert-lobby-material-ein-mythos/ und des DIPF https://dipfblog.com/2016/01/21/oer-immun-gegenueber-einfluss-durch-unternehmen/).

Das BMBF hat im Rahmen der Förderung von offenen Bildungsmaterialien die Einführung einer Informationsstelle OER (open-educational-resources.de) vorgesehen, die seit 2016 an Ihrem Institut, dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), angesiedelt ist. Was sind die Aufgaben der Informationsstelle OER?

Eine der Kernaufgaben der Informationsstelle OER ist es, Informationsquelle und erste Anlaufstelle zu OER zu sein, auch für solche Adressaten, die bisher wenig bis gar keinen Kontakt mit dem Thema OER hatten. Es werden neben dem aktuellen Kenntnisstand zu OER auch vielfältige Initiativen und Ansätze dargestellt, die bereits bestehen. Die Informationsstelle OER ist auch auf internationalen Konferenzen unterwegs, wie der Open Science Conference in Berlin, der britischen OER-Konferenz OER17 in London, der ECER in Kopenhagen oder der UNESCO-Weltkonferenz zu OER in Ljubljana. Drei Aktionsfelder liegen im Kern der Arbeit der Informationsstelle: Information, Transfer und Vernetzung. Neben der Webpräsenz werden die Ergebnisse auch über Workshops und Präsentationen verbreitet. Die Informationsstelle knüpft hierbei an die bestehenden Arbeiten des Deutschen Bildungsservers zu OER an und setzt in ihrem Blog die Arbeit der bisherigen Transferstelle OER fort. Im Blog wird auch über internationale Entwicklungen berichtet. Hierbei komplettieren Formate wie Podcasts oder Web-Talks das Angebot von regelmäßigen Artikeln und Interviews.

Was ist Ihre persönliche Vision von OER für die Zukunft?

OER ist die Voraussetzung für Bildung und Bildungsgerechtigkeit im 21. Jahrhundert. Hierzu muss OER Teil der Antwort auf die Frage nach einer zeitgemäßen Bildungslandschaft in einer digitalen Gesellschaft sein. Der offene Zugang zu Bildungsmaterialien sollte daher eine absolute Selbstverständlichkeit werden. Darauf verweisen auch die Ergebnisse des OER-Weltkongresses, der im September 2017 in Ljubljana stattfand und dessen Abschlusserklärung, der Ljubljana Aktionsplan, die Relevanz von OER für das Erreichen des vierten Zieles für nachhaltige Entwicklung der UNESCO betont: inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung für alle Menschen sicherzustellen sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen zu fördern (vgl. https://www.unesco.de/bildung/open-educational-resources/unesco-weltkongress-zu-oer.html).
Das ungeheure Potenzial von digitalen Lernressourcen und Lernsettings zu kreativem und kooperativem Lehren sollte auch wirklich ohne unnötige rechtliche Hemmnisse ausgeschöpft werden können. Entweder das Urheberrecht bewegt sich zu mehr Flexibilität in Bildungskontexten – dann hätten OER keine Sonderrolle mehr – oder mehr Materialien werden unter CC-Lizenzen produziert und bereitgestellt. Es sollte sich zumindest weiter durchsetzen, dass Ergebnisse öffentlicher Finanzierung auch möglichst frei nutzbar sind. Diese Entwicklung ist zunehmend in Wissenschaft und Forschung beim Thema Open Access festzustellen, so sollte es sich auch für Bildungsmedien entwickeln (zur Bindung der Förderung an Open Access vgl. https://open-access.net/informationen-fuer-verschiedene-zielgruppen/foerderorganisationen/). Dazu muss es natürlich Finanzierungs- und Geschäftsmodelle für Produzentinnen und Produzenten von Bildungsmedien geben, die deren wirtschaftliches Handeln weiter sinnvoll ermöglicht. Es gibt bereits Überlegungen, wie dies erreicht werden kann mittels solcher Ansätze wie öffentlicher Ausschreibung und Vorfinanzierung von OER-Büchern, einer nutzungsbasierten Refinanzierung von OER-Büchern, einer landesübergreifenden Vorfinanzierung von OER-Buch-„Rohlingen“ oder einer Kopplung der Schulbuchzulassung an eine OER-Klausel (vgl. Heimstädt / Dobusch: Perspektiven von Open Educational Resources (OER) für die (sozio-)ökonomische Bildung an Schulen in NRW und in Deutschland, http://www.fgw-nrw.de/fileadmin/user_upload/NOED-Studie-06-Dobusch-A1-komplett-Web.pdf).

Ingo Blees, M. A., arbeitet im Informationszentrum Bildung (IZB) des DIPF beim Deutschen Bildungsserver an der Konzeption und Entwicklung von Informationssystemen – wie z. B. der Social Bookmarking-Plattform Edutags für Lehrkräfte oder dem gemeinsamen Ressourcenpool der Landesbildungsserver ELIXIER – mit verstärktem Fokus auf den Nachweis von Open Educational Resources. Er war verantwortlich für die Machbarkeitsstudie zum Aufbau von OER-Infrastrukturen und koordiniert seit 2016 die Informationsstelle OER.

Luca Mollenhauer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIPF im dortigen Informationszentrum Bildung (IZB). Gemeinsam mit Ingo Blees koordiniert er am Deutschen Bildungsserver die Informationsstelle OERinfo. Zuvor war er nach seinem deutsch-französischen Studium der Politikwissenschaft an der Universität Freiburg und dem Institut d’Etudes Politiques Aix-en-Provence als Organisationsberater für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig.

Die Fragen stellte Dr. Luna Beck, Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an derHumboldt-Universität zu Berlin.

Der Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Urheber: Ingo Blees und Luca Mollenhauer

Weitere Informationen:

Website der Informationsstelle OER (OERinfo)

Freie Lizenzen - die Grundlage von Open Educational Resources

Urheberrecht I: Welche Texte, Filme, Bücher darf ich für Bildungszwecke verwenden?

Urheberrecht II: Unterrichtsmaterialien erstellen, fremdes Material nutzen