Umsetzung des Konzeptes der „Verstärkten Leseförderung“ von Grundschulen im Rheingau

Primarstufe · Hessen

Wie kann die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern in Grundschulen weiter verbessert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der hessische Verbund „Verstärkte Leseförderung“, der Teil eines landesweiten Projektes ist. Ziel ist es, Leseförderkonzepte in den teilnehmenden Schulen weiterzuentwickeln auf der Basis von Mindeststandards zur Leseförderung. Als Mindeststandards gelten folgende wissenschaftlich gesicherte und beeinflussbare Elemente der Lesekompetenz:

  • Einsatz von Leselernstandserhebungen als Grundlage von Förderung
  • Förderung der Dekodierfähigkeit/Leseflüssigkeit
  • Einübung von Lesestrategien
  • Lesen in allen Fächern
  • Lesemotivation/Vielleseverfahren
  • Leseförderung von Jungen

Diese Elemente werden in drei Qualifizierungsmodulen umgesetzt, die in allen Schulen durchgeführt werden. Der Arbeitsprozess in jeder Schule beginnt mit einer Bilanzierung mit Hilfe einer „Checkliste“, die die Mindeststandards beinhaltet. Bestehende Angebote zur Leseförderung werden dabei gewürdigt und für die weitere Arbeit aufgenommen; gleichermaßen wird die zukünftige Ausrichtung der Leseförderung verdeutlicht.

Module:


P3: Diagnose und Förderung der Leseflüssigkeit und ihrer Voraussetzungen
P4: Diagnose und Förderung des Leseverständnisses

Verbundschulen:

  • Emely-Salzig-Schule, Geisenheim
  • Pfingstbachschule, Oestrich-Winkel
  • Sonnenblumen-Schule, Eltville/Erbach
  • Julius-Alberti-Schule, Rüdesheim am Rhein
  • John-Sutton-Schule, Kiedrich
  • Wisperschule, Lorch

Partner:

  • Hessisches Kultusministerium, Wiesbaden

Verbundkoordinator/-in:

Irmela Joppen, Hessisches Kultusministerium
Kontakt: (0611) 8803-489, Irmela.Joppen@wi.ssa.lsa.hessen.de