Koordinierte Entwicklung von Lese- und Schreibfähigkeiten in Deutsch und in der Herkunftssprache während der Primarstufe

Primarstufe · Nordrhein-Westfalen

Der Kölner Grundschulverbund will im Kontext des Moduls „Diagnostik und Förderung des Leseverständnisses“ arbeiten und dabei auch produktive schriftsprachliche Fähigkeiten berücksichtigen. Er knüpft an die Vorerfahrungen an, die im Regierungsbezirk Köln im Rahmen des Konzepts „Koordiniertes Lernen“ gesammelt wurden: In insgesamt 22 Schulen wird das „Koordinierte Lernen“ bereits eingesetzt, das neben der Bildungssprache Deutsch die Herkunftssprache der Kinder berücksichtigt.

Im Rahmen von BiSS entwickeln und erproben die Verbundschulen Verfahren zur Stärkung der Schreib- und Lesefähigkeiten von Kindern mit Migrationshintergrund. Durch die wissenschaftliche Begleitung der Universität zu Köln werden die Verfahren in ihrer Wirksamkeit überprüft. Langfristig sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, neben dem Deutschen auch ihre Herkunftssprache auf annähernd bildungssprachlichem Niveau zu beherrschen. Ein weiteres Ziel der Verbundarbeit ist es, die diagnostischen Fähigkeiten der Lehrkräfte in den Bereichen Leseverständnis und schriftliche Textproduktion weiterzuentwickeln.

Module:


P4: Diagnose und Förderung des Leseverständnisses

Verbundschulen:

  • Gemeinschaftsgrundschule Alte Wipperfürther Straße, Köln
  • Gemeinschaftsgrundschule Sankt Nikolaus, Köln
  • Gemeinschaftsgrundschule „An der Burg“, Hückelhoven
  • Michael-Ende-Grundschule, Köln

Partner:

  • Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration (ZMI), Köln
  • Universität zu Köln, Zentrum für Diagnostik und Förderung (ZeDiF), Köln

Verbundkoordinator/-in:

María José Sánchez Oroquieta, Arbeitsstelle Migrantinnen und Migranten Bezirksregierung Köln
Kontakt: (0221) 14734-77, maria.sanchez@brk.nrw.de