„Der offene Zugang zu Bildungsmaterialien sollte eine Selbstverständlichkeit werden“

20.04.2018 //

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Bildrechte: Informationsstelle OER (DIPF)

Oft wird die Bezeichnung für offene Bildungsmaterialien - Open Educational Resources, abgekürzt OER - synonym verwendet für kostenloses, digitales Lehr- und Lernmaterial. Ingo Blees und Luca Mollenhauer, Koordinatoren der Informationsstelle OERinfo am Deutschen Bildungsserver des DIPF, erklären im Interview mit Dr. Luna Beck, Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an derHumboldt-Universität zu Berlin, was daran richtig bzw. nicht richtig ist. Sie gehen auf Vorteile und Herausforderungen von offenen Bildungsmaterialien ein und erläutern, warum sich pädagogische Fach- und Lehrkräfte mit den Themen Urheberrecht und OER beschäftigen sollten. Außerdem geben Ingo Blees und Luca Mollenhauer Tipps zum Erkennen, Auffinden und Erstellen von offenen Bildungsmaterialien und berichten über Möglichkeiten der Qualitätssicherung von OER. Zu den Kernaufgaben der Informationsstelle OERinfo gehört es, Informationsquelle und erste Anlaufstelle zum Thema OER zu sein, auch für solche Adressaten, die bisher wenig oder gar keinen Kontakt mit diesem Thema hatten. Neben der Information gehören Transfer und Vernetzung zu den Hauptaufgaben von OERinfo. Auf die Frage nach ihrer persönlichen Vision antworten die Koordinatoren der Informationsstelle: „OER ist die Voraussetzung für Bildung und Bildungsgerechtigkeit im 21. Jahrhundert. Hierzu muss OER Teil der Antwort auf die Frage nach einer zeitgemäßen Bildungslandschaft in einer digitalen Gesellschaft sein. Der offene Zugang zu Bildungsmaterialien sollte daher eine absolute Selbstverständlichkeit werden.“

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