JIM-Studie 2016: Zwei von fünf Jugendlichen lesen regelmäßig gedruckte Bücher

06.12.2016 //

Titelseite der JIM-Studie 2016
Titelseite der JIM-Studie 2016
Bildrechte: mpfs
Mit der Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk das Medienverhalten von Jugendlichen in Deutschland. Für die JIM-Studie 2016 wurden im Frühsommer 2016 1.200 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren telefonisch zu ihrem Medienumgang unter anderem im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt. Dabei ging es auch um Regelungen in Bezug auf Handy und WLAN in der Schule. Neben Fakten zum Thema Smartphone und Schule enthält die JIM-Studie 2016 Basisdaten zum Freizeitverhalten der Zwölf- bis 19-Jährigen sowie Nutzungsdaten zu Internet, Fernsehen, Radio, Büchern und digitalen Spielen. Ein weiterer Themenschwerpunkt lag in diesem Jahr auf verschiedenen Optionen zur Nutzung von Bewegtbild und Musik.
Die Analyse des Leseverhaltens der Zwölf- bis 19-Jährigen ist jedes Jahr fester Bestandteil der JIM-Studie. In der Zeitreihe belegen die Ergebnisse seit 1998, dass der Einzug digitaler Medien in die Jugendzimmer Bücher nicht zwingend verdrängen muss. Der Anteil der Mädchen und Jungen, die in ihrer Freizeit mindestens mehrmals pro Woche gedruckte Bücher zum Vergnügen lesen, pendelte innerhalb der letzten zehn Jahre immer um die 40-Prozent-Marke.

Das Kapitel 6 „Bücher und Lesen“ können Sie lesen unter:
www.lesen-in-deutschland.de

Die gesamte Studie steht zum Download zur Verfügung unter:
www.mpfs.de

Christine Schuster, schuster@dipf.de