Fachbeitrag: Dialogisches Lesen - Wieso, weshalb, warum?

26.04.2017 //

Dialogisches Lesen in der KitaDialogisches Lesen in der Kita. Bildrechte: Trägerkonsortium BiSS

Dialogisches Lesen ist eine Mischung aus Vorlesen und Erzählen. Anders als beim klassischen Vorlesen, bei dem in der Regel der Erwachsene spricht und die Kinder zuhören, haben beim Dialogischen Lesen vor allem die Kinder etwas zu sagen: Ihre Redebeiträge stehen im Mittelpunkt. Es geht nicht so sehr um ein bestimmtes Buch und seine Geschichte. Vielmehr dient das Buch als Gesprächsanlass. Es ist der „Aufhänger“ für die Fragen, Erzählungen, Ansichten und Vorstellungen der Kinder. Die Erzieherin oder der Erzieher ermuntert die Kinder zu Redebeiträgen, indem sie oder er Fragen stellt, Impulse setzt, aufgreift und erweitert, was die Kinder sagen. Durch bestimmte Techniken wie offene Fragen oder die Erweiterung der Redebeiträge der Kinder wird die Sprachkompetenz der Kleinen verbessert: Sie lernen neue Wörter, Ausdrucksformen und Satzstrukturen kennen. Der Erwachsene ist nicht nur Impulsgeber und Gesprächspartner, sondern ebenso aufmerksamer und aktiver Zuhörer. Damit die pädagogische Fachkraft ihre Aufmerksamkeit ganz den Kindern widmen und jedes Kind zu Wort kommen kann, sollte die Gruppe aus maximal vier Kindern bestehen. Ein gemütlicher Rückzugsort und eine entspannte Atmosphäre fördern den Austausch.

Im Fachbeitrag wird erkläert, für welche Kinder sich das Dialogische Lesen eignet, welche Vorbereitung erforderlich ist, wie man mit den Kindern ins Gespräch kommen kann und wie sich Dialogisches Lesen auf die sprachliche Entwicklung der Kinder auswirkt.

Lesen Sie den vollständigen Artiklel unter:
www.biss-sprachbildung.de/biss.html?seite=187

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