KMK spricht mit Bildungswissenschaftlern über Leseförderung

23.03.2018 //

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Als eine Konsequenz aus den Ergebnissen der nationalen und internationalen Bildungsvergleichsstudien (IQB-Bildungstrend 2016 und PIRLS/IGLU 2016) tauschten sich die Länder in der 361. Kultusministerkonferenz mit
Bildungswissenschaftlern über die Leseförderung im Grundschulbereich aus.


Nach dem Gespräch bilanzierte der Präsident der Kultusministerkonferenz und Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter: „In allen Ländern gibt es vielfältige Angebote im Bereich der Leseförderung. Jüngste Untersuchungen haben auch gezeigt, dass in den letzten Jahren in einigen Ländern positive Entwicklungen im Bereich Lesen zu erkennen sind. Unser Gespräch hat mir gezeigt, dass nun weitere Schritte folgen müssen. Die bestehenden Programme müssen evaluiert und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Die Erkenntnisse über besonders wirksame Maßnahmen müssen wir für die Entwicklung zukünftiger Angebote nutzen und diese in die Fläche bringen.“

Hintergrund
Es gibt in den Ländern eine Vielzahl von Projekten zur Leseförderung. Es liegt die Vermutung nahe, dass die relativ guten Ergebnisse in einigen Ländern im IQB-Bildungstrend 2016 im Bereich Lesen auch auf diese speziellen Programme zurückzuführen sind.

Das größte Projekt, an dem alle Länder teilnehmen, ist die Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS), die in sehr unterschiedlichen regionalen Einzelprojekten organisiert wird. Im Rahmen dieses Programms werden die in den Ländern eingeführten Angebote zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung für Kinder und Jugendliche wissenschaftlich überprüft und weiterentwickelt.

Quelle: www.kmk.org

Kontakt:
Torsten Heil
Leiter der Pressestelle
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