Das Bild illustriert eine BiSS Blended Learning Fortbildung.
Bild: A. Etges/Trägerkonsortium BiSS-Transfer

Multiplikation im Transfer (Multi-BiSS)

Im Rahmen des BiSS-Transfer-Forschungsnetzwerks untersuchte das Projektteam „Multiplikation im Transfer“ in den vier Vorhaben (Lese-, Schreib-, Fach– und VERA-BiSS) den Transfer in die Praxis. Dieser Transfer wird über den sogenannten Multiplikationsansatz gestaltet: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler qualifizieren Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die die Fortbildungsinhalte an Lehrkräfte weitergeben und dadurch in großem Maß verbreiten (multiplizieren).

Erster Ergebnisbericht zum Projekt „Multi-BiSS“ im Rahmen des Forschungsnetzwerks BiSS-Transfer:

(Auszug aus der BiSS-Transfer-Abschlusspublikation, 2024)

 

Sie können den Beitrag zu „Multi-BiSS“ auch hier downloaden.

Alle Ergebnisse aus den Forschungsnetzwerken von BiSS-Transfer finden Sie in unserer Abschlusspublikation BiSS-Transfer: Potenziale sichern. Arbeitsergebnisse, Länderperspektiven und Impulse (2024).

Beitrag aus unserem BiSS Magazin vom 25.03.2026

Erkenntnisse aus der Begleitforschung „Multiplikation im Transfer“

Dr. Sonja Sieger vom Mercator-Institut der Universität zu Köln gibt im Interview Einblicke in die Ergebnisse der Begleitforschung „Multi-BiSS“.

Das Bild zeigt Sonja Sieger vom Mercator-Institut.
Bild: A. Etges/Trägerkonsortium BiSS-Transfer

Erkenntnisse aus dem Projekt „Multi-BiSS“ im Rahmen der Forschungsvorhaben des Forschungsnetzwerks BiSS-Transfer:

Erkenntnisse des Wissenschaftsteams Multi-BiSS sind, dass sich die BiSS-Transfer-Multiplikatorinnen und -Multiplikatoren in ihrem großen Erfahrungsschatz in der Sprach- und Erwachsenenbildung ähneln, sich aber in ihren Beweggründen für die Tätigkeit in BiSS-Transfer unterscheiden. Diese Unterschiede beeinflussen, wie die an den Fortbildungen teilnehmenden Lehrkräfte den Fortbildungserfolg bewerten. Als entscheidend für den Erfolg stellen die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren unter anderem den Praxisbezug und ein angenehmes Miteinander heraus.

Verwertung der Ergebnisse

Die Ergebnisse im Vorhaben Multi-BiSS können durch die wissenschaftliche Community im Hinblick auf die Planung und Umsetzung erfolgreicher Fortbildungen nach dem Multiplikationsprinzip sowie für die Verbesserung und die Verstetigung der BiSS-Fortbildungen im Bereich Lehr- und Fachkräfteweiterbildung genutzt werden.

Publikationen aus dem Projekt:

Begutachtete Publikationen in Peer reviewed Journals und Handbüchern:

  • Lawida, C., Maahs, I.-M. & Schiller, J. (2025): „Man macht sich halt die Vorteile der jeweiligen medialen Form zunutze” – Begründungsmuster zur Gestaltung sprachbildenden Unterrichts mit digitalen Medien aus der Perspektive von Akteur:innen in der Lehrkräftefortbildung. SLLDZ (Zeitschrift für sprachlich-literarisches Lernen und Deutschdidaktik), Band 5 (2025), 25 Seiten. https://ojs.ub.rub.de/index.php/SLLD/article/view/12167
  • Lawida, Cedric (2025): Welche Gestaltungsmöglichkeiten sprachbildenden Unterrichts mit digitalen Medien werden in der dritten Phase der Lehrkräftebildung thematisiert? Einblicke in Schulnetzwerke der Initiative BiSS-Transfer. MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 2025 (Occasional Papers), S. 215-43. https://doi.org/10.21240/mpaed/00/2025.10.27.X [peer-reviewed]
  • Uçan, Yasemin; Lawida, Cedric; Sieger, Sonja; Terhart, Henrike & Roth, Hans-Joachim (2025): Multiplikation in der Lehrkräftefortbildung. Eine Typologie des (berufs-)biografischen Selbstverständnisses von Multiplikator*innen in der sprachlichen Bildung. Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2025 – 18 (1), S. 23-39. https://www.vep-landau.de/produkt/lehrerbildung-auf-dem-pruefstand-2025-18-1-kap-2-digital/ [peer-reviewed]
  • Schmidt, A., & Sieger, S. (2025). Facilitators in teacher professional development: Predictors of acceptance and feasibility of language skill. Cambridge Educational Research e-Journal, 12, 152-165. https://doi.org/10.17863/CAM.123114
  • Lawida, C., Sieger, S., Roth, H.-J., Terhart, H., Uçan, Y., & Schmidt, A. (2024). Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Transfer. Wer sie sind, was sie motiviert, wie sie wahrgenommen werden und den Prozess bewerten. In: Trägerkonsortium BiSS-Transfer (Hrsg.): BiSS-Transfer: Potenziale sichern. Arbeitsergebnisse, Länderperspektiven und Impulse. Köln: Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache.
  • Roth, H.-J., Uçan, Y., Sieger, S., & Gollan, C. (2021). Stichwort: Implementationsforschung zwischen Intervention und Transfer im Kontext von Mehrsprachigkeit und sprachlicher Bildung. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 24 (4), 775-818.

Unter Begutachtung:

  • Lawida, C., Sieger, S., Terhart, H., Uçan, Y. & Roth, H.-J. (unter  Begutachtung).“Dieses Material muss dann zu eigen gemacht werden“ – Kooperationsmuster der Aneignung im Transfer von Innovationen in der Schulpraxis aus der Sicht von Lehrkräften und Multiplikator:innen. Zeitschrift für Erziehungswissenschaften (ZfE).
  • Schmidt, Antonia & Lawida, Cedric (under review): Exploring Critical Incidents in Teacher Training: Insights from the Community of Inquiry Model. Teaching and Teacher Education.

Was untersuchte Multi-BiSS?

Das Projektteam „Multiplikation im Transfer“, kurz Multi-BiSS, untersuchte in den Projekten Lese-BiSS, Schreib-BiSS, Fach-BiSS und VERA-BiSS den Transfer von Fortbildungsgegenständen, wie etwa Trainings oder Konzepten zur Förderung sprachlicher Fähigkeiten von Lernenden, in die Praxis.

Dieser Transfer wurde in BiSS-Transfer über folgenden Multiplikationsansatz: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler qualifizierten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die die Fortbildungsinhalte an Lehrkräfte weitergaben, sozusagen multiplizierten. Deshalb nahm das Forschungsteam Multi-BiSS vor allem die Gruppe der Multiplizierenden und der sich fortbildenden Lehrkräfte in den Fokus. Es verfolgte das Ziel, den Transferprozess besser zu verstehen.

Das Forschungsteam untersuchte dabei unter anderem folgende Zusammenhänge:

  • Welche Expertise und Erfahrungen bringen die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit?
  • Welche Beweggründe zur Übernahme der Multiplikatorenrolle weisen die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vor dem Hintergrund biografischer Erfahrungen und ihres beruflichen Werdegangs auf?
  • Wie bewerten die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ihre eigene Qualifizierung zur Multiplikatorin bzw. zum Multiplikator?
  • Wie bewerten Lehrkräfte die Fortbildungen der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren?
  • Welche Gelingensbedingungen und Hürden nehmen Multiplizierende im Transferprozess wahr?

Wie sah das methodische Vorgehen aus?

Im Forschungsnetzwerk von BiSS-Transfer übernahmen in den Experimentalgruppen der unterschiedlichen Projekte – Schreib-, Lese-, Fach- und VERA-BiSS – insgesamt 63 Personen die Rolle von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Das Forschungsteam von Mulit-BiSS befragte diese Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und auch die beteiligten Lehrkräfte zu verschiedenen Zeitpunkten, um den gesamten Transferprozess untersuchen zu können. Dazu wurden unterschiedliche Erhebungsinstrumente wie Fragebögen, Interviews sowie Beobachtungen der Fortbildungen eingesetzt.

Ein besonderer Fokus lag auf den ersten Ergebnissen aus den berufsbiografischen Interviews mit den Multiplizierenden, den Fragebögen vor und nach ihrer eigenen Qualifizierung und den abschließenden leitfadengestützten Folgeinterviews. Es wurden außerdem Daten aus den Fragebögen für die Lehrkräfte wiedergegeben. (In der Abbildung jeweils in einem kräftigeren Orangeton dargestellt.)

Darstellung des Multiplikationsprozesses und der Begleitforschung in Multi-BiSS:

Welche Ergebnisse liegen vor? 

Aus den Fragebögen, die die insgesamt 63 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vor ihrer Qualifizierung erhielten, konnte das Projektteam Informationen über demografische Daten und die jeweilige Expertise gewinnen. Die meisten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren waren weiblich und konnten eine Lehramtsausbildung in Deutschland sowie durchschnittlich 15 Jahre Praxiserfahrung als Lehrkraft nachweisen. Viele übernahmen die Tätigkeit in BiSS-Transfer, da sie bereits neben ihrer Unterrichtstätigkeit an Landesinstituten oder Schulämtern beschäftigt waren bzw. sind und über diesen Weg gewonnen werden konnten. Nur ein kleiner Teil begann die Fortbildungstätigkeit ausschließlich aus der Schulpraxis heraus.

Drei Beweggründe für die Entscheidung zur Lehrkräftefortbildung

Das Projektteam untersuchte insbesondere, was die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vor dem Hintergrund biografischer Erfahrungen und des beruflichen Werdegangs motivierte, in der Lehrkräftefortbildung zur sprachlichen Bildung tätig zu sein. Die berufsbiografischen Interviews wurden dabei mittels der Methode der Fallrekonstruktion nach Rosenthal (2014) analysiert. Auf dieser Grundlage konnte eine Typologie ermittelt werden (Kelle & Kluge, 2010).

Diese umfasst drei Typen mit unterschiedlichen Motivlagen zur Tätigkeit in der Sprachbildung:

  • Der erste Typus „die Transformatorischen“ verfolgt das Ziel, schulische Praxis aus einem pädagogisch-sozialen Anspruch an Schule und Gesellschaft heraus zu verändern. Dabei zeigt er sich kritisch gegenüber der aktuellen pädagogischen Praxis; das gilt auch im Hinblick auf einen Mangel an wissenschaftlich fundierten Sprachbildungsprogrammen. Ein Teil der Interviewten kritisiert außerdem soziale Ungleichheitsverhältnisse in der Migrationsgesellschaft und strebt den Abbau von Bildungsbenachteiligung mithilfe von Maßnahmen sprachlicher Bildung an.
  • Der zweite Typus „die Leidenschaftlichen“ zeigt sich über die gesamte Biografie interessiert oder sogar leidenschaftlich in der Auseinandersetzung mit sprachlichen oder sprachbildenden Themen. Dies äußert sich beispielsweise im Interesse am Erlernen von Sprache oder am Vorlesen. Die Befragten gestalten ihren eigenen Berufsweg entlang dieser Vorlieben. Dabei setzen sie sich auch kritisch mit fehlender Sprachbildung in der Schulpraxis auseinander. Eine Reihe von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dieses Typus streben ausdrücklich eine tiefgehende berufliche Professionalisierung im Bereich der Sprachbildung als Ausdruck ihres durchgängigen Interesses an.
  • Die Tätigkeit des dritten Typus „die Pragmatischen“ kann als Balanceakt zwischen beruflichen Anforderungen und der Vereinbarkeit mit privaten Umständen und Interessen charakterisiert werden. So begründen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ihre Tätigkeit in der sprachlichen Bildung unter anderem damit, dass sich dadurch verschiedene Ansprüche wie zum Beispiel Familie und Beruf gut vereinbaren lassen. Andere Befragte verfolgen das Interesse, sich mit wissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Diese Möglichkeit sehen sie über die Teilnahme an BiSS-Transfer gegeben. Auch wenn äußere Umstände weitgehend den beruflichen Werdegang prägen, zeigt sich in den Interviews, dass im Laufe des Berufslebens ein vertieftes Interesse an sprachlicher Bildung entstehen kann.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Berücksichtigung der Biografie der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ertragreich ist, um sehr unterschiedliche Beweggründe für die Tätigkeit in der sprachlichen Bildung festzustellen. Dies bedeutet nicht, dass die genannten Merkmale ausschließlich bei einem Typus relevant sind. So kann etwa auch für Typus 3 im Laufe des Berufslebens der Veränderungswille bezogen auf die schulische Praxis zunehmend wichtig werden.

Quellen:
Kelle, U. & Kluge, S. (2010). Vom Einzelfall zum Typus. Fallvergleich und Fallkontrastierung in der qualitativen Sozialforschung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Rosenthal, G. (2014). Interpretative Sozialforschung: Eine Einführung. Weinheim: Beltz Juventa.

Zusammenfassung der Ergebnisse und weiterführende Publikationen

  • Multiplikator:innen als qualifizierte Ansprechpersonen, die Überzeugungen und Erkenntnisse multiplizieren und Tipps für die Umsetzung geben (vgl. hierzu Lawida et al., 2024; Ehlert et al., 2024)
  • Gelingensbedingungen für Fortbildungen: Raum für Austauschprozesse, Praxisbezug, vertrauensvolle Gruppenatmosphäre (vgl. hierzu Lawida et al., 2024)
  • Hürden im Transferprozess: organisatorische Aspekte und Technik (vgl. hierzu Lawida et al., 2024)
  • Machbarkeit als Prädiktor für transferrelevanten Einstellungen auf Lehrkräfteebene in Mehrebenen-Analysen (vgl. hierzu Schmidt & Sieger, in Vorbereitung)
  • Machbarkeitswahrnehmung als Element von Aneignungsprozessen (vgl. hierzu Lawida et al., unter Begutachtung)

Weitere Ergebnisse auf einen Blick

Ergebnisse zu demografischen Daten und Erfahrungen der Multiplizierenden

  • Altersspanne: 32–64 Jahre
  • Beruf: Lehrkräfte, meist mit zusätzlicher Abordnung an Landesbehörden
  • Erfahrungen im Bereich der Fort- und Weiterbildung: v. a. Methodik der Erwachsenenbildung, Begleitung von Transferprozessen
  • Erfahrungen im Bereich der sprachlichen Bildung: v. a. Förderung von Lesekompetenz, sprachbildender Fachunterricht, kompetenzorientierter Unterricht

Unterschiede zwischen den Typen in der Bewertung der eigenen Qualifizierung

  • Die eigene Qualifizierung wird von den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren unabhängig vom Typus grundsätzlich als gelungen eingeschätzt.
  • Die Leidenschaftlichen (Typus 2) empfehlen die Qualifizierung eher weiter als die Pragmatischen (Typus 3).
  • Die Transformatorischen (Typus 1) halten die Inhalte eher für im Schulalltag machbar bzw. umsetzbar als die Leidenschaftlichen (Typus 2).

Unterschiede zwischen den Typen in der Bewertung der Fortbildungen durch die Lehrkräfte

  • In der Bewertung der Fortbildung durch die Lehrkräfte macht es einen Unterschied, von welchem Typus sie fortgebildet wurden.
  • Lehrkräfte, die vom Typus der Transformatorischen fortgebildet wurden, geben eine bessere Bewertung ab als Lehrkräfte, die vom Typus der Leidenschaftlichen weitergebildet wurden.
  • In den meisten Bereichen geben auch Lehrkräfte, die von zwei Multiplikatorinnen und Multiplikatoren fortgebildet wurden (Kombination aus dem Typus Transformatorische und Leidenschaftliche) eine positivere Bewertung ab als solche, die nur vom Typus Leidenschaftliche fortgebildet wurden.

Was bedeuten die Ergebnisse und welche Empfehlungen für die Konzeption und Umsetzung von Lehrkräftefortbildungen lassen sich daraus ableiten?

Die Ergebnisse zeigen, dass in BiSS-Transfer die Anbindung an Fortbildungsstrukturen der Länder geglückt ist: Die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wurden über Institutionen zur Sprachbildung, wie zum Beispiel Landesinstitute, gewonnen. An diesen sind sie neben ihrer Tätigkeit in der Schulpraxis beschäftigt und verfügen somit über Erfahrungen in der Schulpraxis und der Bildungsadministration. Die damit einhergehende Vernetzung sollte für die Zukunft weiterverfolgt und systematisiert werden.

Die (berufs-)biografischen Beweggründe erweisen sich als relevant für den Transferprozess. Deshalb sollte in der Ausbildung von Fortbildnerinnen und Fortbildnern Raum gegeben werden, um diese und die Bedeutung für den Transferprozess zu reflektieren.

Das Streben, die Schulpraxis verändern zu wollen, erscheint als gewinnbringendes Merkmal für den Transferprozess. Der Aufbau einer entsprechenden Haltung ist deshalb in der Ausbildung von Multiplizierenden zu unterstützen. Dafür ist es zum Beispiel wichtig, die Bedeutung und das Gelingen von systematischer Unterrichtsentwicklung und entsprechenden Transformationsprozessen im Kontext der vermittelten Inhalte und Methoden zu thematisieren.

Weiterhin sollte die stark ausgeprägte Motivation der Beteiligten, Unterricht und sprachliche Bildungsprozesse zu verbessern, und ihr Bedürfnis nach partnerschaftlicher Kooperation in einem kokonstruktiven Setting Berücksichtigung finden, das Raum für gemeinsame Entwicklungen bietet.

Die Rahmenbedingungen im Transferprozess sollten so gestaltet sein, dass genügend Raum zur vertieften Aneignung der Inhalte zur Verfügung steht. Gleichzeitig sind Zeitpläne zu überwachen und einzuhalten, sodass kurzfristige Änderungen und daraus resultierende zeitliche Engpässe in den Vorgaben der Fortbildungen vermieden werden.

Zudem sollten frühzeitig Möglichkeiten zur Adaption der Sprachbildungsmaßnahmen in der individuellen Unterrichtspraxis angesprochen und direkt in die Fortbildungen einbezogen werden, um Vergleichbarkeit zu wahren und die Konzepttreue nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Arbeit mit Blended-Learning-Formaten sollte selbst Gegenstand der Qualifizierungen der Multiplizierenden sein, sodass ihnen die Planung und Entscheidungen darüber, wann und für was sich Online-Angebote anbieten bzw. wann und wozu die Zusammenarbeit in Präsenz sinnvoll ist, erleichtert werden.

Beteiligte Forschungsvorhaben

Beteiligte Forschungsinstitute

  • Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
  • Institut für Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum

Projektleitung

Prof. Dr. Hans-Joachim Roth
Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

Prof.in Dr. Henrike Terhart
Institut für Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum

Projektteam

Dr. Cedric Lawida, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Universität zu Köln, Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
E-Mail: cedric.lawida@mercator.uni-koeln.de

Dr.in Sonja Sieger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universität zu Köln, Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
E-Mail: sonja.sieger@mercator.uni-koeln.de

Antonia Schmidt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universität zu Köln, Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
E-Mail: antonia.schmidt@mercator.uni-koeln.de

Dr.in Yasemin Uçan, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universität zu Köln, Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
E-Mail: yasemin.ucan@uni-koeln.de

 

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