Im Interview mit dem Online-Magazin „Bildung + Innovation“ spricht Prof. Dr. Hans-Joachim Roth, Sprecher des Trägerkonsortiums BiSS-Transfer, über Herausforderungen und Erfolge in der sprachlichen Bildungsarbeit von BiSS und BiSS-Transfer.
Hans-Joachim Roth betont, dass die Förderung der sprachlichen Bildung angesichts eines kontinuierlichen gesellschaftlichen Wandels eine Daueraufgabe bleibt. Gerade die Förderung grundlegender Kompetenzen – wie Lesen und Schreiben – bilde „die Grundlage für einen erfolgreichen Bildungsweg“.
Um diese Basiskompetenzen systematisch zu stärken, stellen BiSS und BiSS-Transfer praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Konzepte und vielfältige Unterstützungsangebote bereit, die Schulen und Kitas direkt nutzen können. Die Umsetzung in der Praxis sei in der Initiative von Anfang an mitbedacht worden, erklärt der Direktor des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache.
Der Weg dorthin sei allerdings nicht immer stolperfrei und gradlinig gewesen. „Angesichts der Vielzahl und Autonomie der handelnden Akteurinnen und Akteure im Feld der sprachlichen Bildung war es nicht einfach, wirksame Konzepte breit zu verankern“, räumt er ein. Im Interview beschreibt er, wie durch enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Bildungsadministration und Praxis ein gemeinsamer Prozess entstanden ist, der Maßnahmen erfolgreich voranbringt.
Zusammenarbeit und Netzwerken für die sprachliche Bildung
Heute sind Kooperation und intensives Netzwerken in der Initiative fest verankert und zählen zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren. Die enge Verzahnung mache „ein wechselseitiges Voneinander- und Miteinanderlernen möglich und hilft dabei, ambitionierte Projekte durchzuhalten“, sagt der Sprecher des Trägerkonsortiums weiter.
Dass die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis Früchte trägt, zeigt der deutliche Zuwachs der vergangenen zwei Jahre: Heute beteiligen sich mehr als 4.200 Schulen und Kitas an dem Programm.
Trotz aller Erfolge, die BiSS erzielt hat, erinnert Hans-Joachim Roth daran, „dass Veränderungen Zeit und eine langfristige Begleitung von Mitgestalterinnen und Mitgestaltern brauchen sowie die Motivation, Sprachbildung unterrichtsübergreifend anzugehen und als Teil der Schulentwicklung zu denken.“
Lesen Sie das vollständige Interview im Online-Magazin des Bildungsservers „Bildung + Innovation“!
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