Das Bild illustriert eine Szene aus einem Fachgruppen Treffen.
Bild: A. Etges/Trägerkonsortium BiSS-Transfer

Fachgruppen in BiSS-Transfer

Die Fachgruppen förderten den länderübergreifenden Austausch zwischen den an BiSS-Transfer teilnehmenden Verantwortlichen für sprachliche Bildung. Sie richteten sich an Personen aus der Praxis, der Bildungsverwaltung und der Wissenschaft. Die Fachgruppen kamen in zwei oder mehr Treffen pro Jahr zusammen und wurden vom Trägerkonsortium moderiert.

Fachgruppe „Praxis und Implementation sprachlicher Bildung“

In dieser Fachgruppe wurden die Fachgruppen „Praxis sprachlicher Bildung“ und „Implementation wirksamer sprachlicher Bildung und Förderung in Kita und Schule“ zusammengefasst, die ehemals aus den BiSS-Themenclustern hervorgegangen waren.

Der Fokus lag auf den Fragen was, d. h. welche Konzepte der sprachlichen Bildung dazu geeignet sind, in ausgewählten sprachlichen Entwicklungsbereichen eingesetzt zu werden, und wie, d.h. also unter welchen Rahmenbedingungen diese Konzepte implementiert werden können. Dabei wurden auch die Aspekte Unterrichts-, Schul- und Einrichtungsentwicklung, Qualitätssicherung und strukturelle Fragen der Fortbildungsplanung und Personalentwicklung aufgegriffen.

Moderiert wurde die Gruppe von Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek (Trägerkonsortium BiSS-Transfer).

Fachgruppe „Transferprozesse sprachlicher Bildung nachhaltig gestalten“

Die Fachgruppe beruhte auf der Vereinbarung, die Landesinstitute für Schule und Bildung in BiSS-Transfer maßgeblich zu beteiligen. Angestrebt wurde ein Austausch zum jeweils aktuellen Stand der Abstimmung sowie der Koordination des Transfers innerhalb der Bundesländer. Dabei sollte die Begleitung der Aktivitäten des Forschungsnetzwerks eine besondere Berücksichtigung im Hinblick auf den Transfer in den Bundesländern finden. Unter anderem wurden zum einen die dort generierten Ergebnisse zu Prozessen und Wirkungen in der Fachgruppe besprochen, um so anschließend, nach einer Aufbereitung, einen möglichst breiten Transfer in die jeweiligen Bundesländer zu ermöglichen, und zum anderen konnten so auch Synergien zu verschiedenen Bildungsprogrammen ausgelotet werden.

Moderiert wurde die Gruppe von Prof. Dr. Hans-Joachim Roth (Trägerkonsortium BiSS-Transfer).

Fachgruppe „Sprachliche Bildung für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche“

Die Fachgruppe „Sprachliche Bildung für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche“ ist auf Initiative mehrerer Bundesländer entstanden. Der Fokus lag auf der konzeptionellen Weiterentwicklung von Sprachbildungs- und Sprachfördermaßnahmen für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche.

Die Fachgruppe hat die bislang in den Bundesländern eingesetzten sprachdiagnostischen Verfahren für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche zusammengeführt und in der Tool-Datenbank dokumentiert:

Fachgruppe Neu Zugewanderte: Diagnostik-Tools

Außerdem wurden Instrumente für den Erstkontakt erhoben. Daraus ist ein Leitfaden für den Erstkontakt entstanden, der im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden kann. Als weiteres Thema wurde der Übergang von Vorbereitungsmaßnahmen ins Regelsystem bearbeitet und die Ergebnisse in einer Broschüre veröffentlicht. Weiterhin wurden in der Fachgruppe gemeinsame Empfehlungen zu curricularen Grundlagen des Unterrichts Deutsch für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler erarbeitet, die in einer Handreichung erschienen sind.

Moderiert wurde die Gruppe von Prof. Dr. Hans-Joachim Roth (Trägerkonsortium BiSS-Transfer).

Weiterführung der Fachgruppen

Mehrere Fachgruppen werden im Rahmen des Startchancenprogramms beim Fachkompetenzzentrum Sprachbildung im CHANCENVERBUND weitergeführt. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf dieser Seite.

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