BiSS-Jahrestagung 2018, Braunschweig

Sprachbildung mit BiSS – Wirkung erzielen und verstetigen

Wie können pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte die Qualität sprachlicher Bildung nachhaltig sichern? Das war das Thema der fünften Jahrestagung. In seiner Keynote stellte Eckhard Klieme (DIPF) die Grundlagen für ein erfolgreiches schulisches Qualitätsmanagement vor.
Yvonne Anders (Freie Universität Berlin) präsentierte empirische Ergebnisse zu Programmen, die die Qualität der sprachlichen Anregung in Kitas verbessern sollen.

Auf der Jahrestagung 2017 hatten wir uns bereits damit beschäftigt, wie institutionelle Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen, um sprachliche Bildung erfolgreich und nachhaltig zu verankern (Stichwort „Lernende Institution“). Hieran knüpften wir auf der Jahrestagung 2018 an. Dazu wurden Impulse für die systematische Qualitätsentwicklung im Bereich der Sprachbildung und -förderung gegeben. Denn: Jeder Sprachförderansatz muss sich letztlich daran messen lassen, inwieweit er geeignet ist, die sprachlichen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Dies setzt voraus, dass alle Aktivitäten im Bereich der sprachlichen Bildung und Förderung mit einer hohen Qualität umgesetzt werden. Die systematische Qualitätssicherung und -entwicklung bildet deshalb einen bedeutsamen Bestandteil gelingender Sprachbildung und -förderung.

Ziel der Tagung war es, sich dem Thema mit zwei Keynotes, einer anschließenden Gesprächsrunde sowie einem vielfältigen Angebot an Workshops zu nähern. Dabei stellte es eine Besonderheit der Jahrestagung dar, dass ein Großteil der Workshops von den BiSS-Evaluationsteams – jeweils im Tandem mit Verbundmitgliedern – gestaltet wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten damit die Möglichkeit, sich im direkten Kontakt mit den Teams über Ergebnisse und Erfahrungen aus den Projekten auszutauschen.

Eine ausführliche interne Dokumentation wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung im Anschluss zur Verfügung gestellt.

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