„BiSS Magazin“ ist das Online-Magazin der Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS). Es bietet fundierte Einblicke in die Themen der sprachlichen Bildung.
 
Leserinnen und Leser finden hier vertiefende Hintergrundbeiträge, Beispiele erfolgreicher Maßnahmen sprachlicher Bildung und Interviews mit Menschen, die sich für die Sprachförderung engagieren – aus Wissenschaft, Bildungsadministration, Bildungspolitik und aus der Praxis in Schulen und Kitas.

Praxis

Das Foto zeigt Lehrkräfte beim Blättern in Unterrichtsmaterialien im Rahmen eines Kurses der BiSS-Akademie NRW. Bild: BiSS-Akademie NRW/Peter Liffers

Schreibkompetenzen fördern: BiSS-Akademie NRW bietet Unterstützungsangebot für Schulen und Lehrkräfte

Schreiben ist eine Schlüsselkompetenz für erfolgreiches Lernen. Um die Schreibkompetenz von Kindern und Jugendlichen in der Schule systematisch zu fördern, bietet die BiSS-Akademie NRW seit kurzem einen Blended-Learning-Kurs für Lehrkräfte an, die diese Basiskompetenz bei ihren Schülerinnen und Schülern stärken wollen. Die ersten Lehrkräfte haben die Qualifizierung mittlerweile durchlaufen und starten nun mit der Umsetzung der Schreibfördermaßnahmen in ihrer Schule. Im Interview erklären Uta Biermann, Sabine Stahl und Mostapha Boukllouâ, welche Inhalte der Kurs zur Schreibförderung vermittelt und welche Rückmeldungen sie von Schulen bekommen.
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Das Foto zeigt zwei Lehrkräfte, die mit den Förderheften "Texte meistern" arbeiten. Foto: Mercator-Institut/H. Witte

Schreibstrategietraining für Schulen: Wie Lehrkräfte Kinder beim Schreiben nachhaltig stärken können

Texte schreiben zu können, ist eine wichtige Schlüsselkompetenz, die Kinder in der Schule erlernen sollen. Schreibstrategien können das Schreiben dabei sinnvoll unterstützen. Wie gelingt es Lehrkräften, ein systematisches Schreibstrategietraining in ihren Unterricht zu integrieren? Und welche Materialien und Unterstützungsangebote helfen dabei? Antworten darauf geben drei Wissenschaftlerinnen, die für das Kompetenzzentrum Sprachbildung des CHANCEN-Verbunds ein Schreibstrategietraining weiterentwickelt haben.
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Das Foto zeigt Cedric Lawida, Wissenschaftler am Mercator-Institut.

Wie unterstützt der Methodenpool für sprachsensiblen Unterricht Lehrkräfte aller Fächer?

Seit 2019 gibt es den Methodenpool für sprachsensiblen Unterricht, der in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) entwickelt wurde. 66 Methoden finden sich auf der Webseite des Mercator-Instituts, um die sprachliche Bildung von Kindern und Jugendlichen im Unterricht zu fördern. Der Methodenpool ist frei zugänglich und kann kostenlos genutzt werden. Was leistet das Angebot für Lehrkräfte? Wie funktioniert die Suche nach Unterrichtsmethoden, die das sprachliche Lernen in allen Fächern unterstützen? Und welche digitalen und KI-gestützten Tools eignen sich für den Einsatz in der Schule? Antworten von Cedric Lawida, Wissenschaftler am Mercator-Institut.
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Das Foto zeigt eine Lehrerin, die Mehrsprachigkeit an die Tafel schreibt. Bild: BiSS-Trägerkonsortium/A. Etges

Impulse für Lehrkräfte: Fünf Praxisbeispiele für einen mehrsprachigen Unterricht

Wie können Lehrkräfte die Sprachenvielfalt in ihrer Klasse nutzen und ihren Unterricht mehrsprachig gestalten? Und warum lohnt es sich, verschiedene Sprachen aktiv einzubeziehen? Dr. Stefanie Bredthauer, Expertin für mehrsprachiges Lernen am Mercator-Institut für Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildung, verrät 5 einfach umzusetzende Methoden – und zeigt, wie sprachliche Vielfalt den Unterricht bereichern kann.
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Das Foto zeigt eine Wissenschaftlerin der Universität Münster.

Methoden zur Leseförderung: Wie können Lehrkräfte Kinder und Jugendliche im Lesen stärken?

Wie können Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte das Lesenlernen in Schule und Unterricht wirksam unterstützen? Welche Methoden Erfolg versprechen und welche digitalen Tools dabei helfen können, darüber spricht Dr. Mareike Ehlert, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Lese-BiSS und akademische Rätin am Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung der Universität Münster.
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Fortbildung

Das Bild zeigt BiSS-Tutoren und -Tutorinnen im Austausch auf einer BiSS-Veranstaltung. Foto: M. Aries

Was macht eigentlich ein BiSS-Tutor oder eine BiSS-Tutorin?

Rund 40 BiSS-Tutorinnen und -Tutoren engagieren sich bundesweit für eine bessere sprachliche Bildung. Welche Aufgaben und Ziele haben sie? Warum sind die Tutorinnen und Tutoren so wichtig für die Umsetzung von sprachbildenden Maßnahmen in der Praxis? Und welche Rolle spielen die Blended-Learning-Fortbildungen der Initiativen BiSS und BiSS-Transfer dabei? Das haben uns Dr. Monika Vöge und Stefan Paffrath am Beispiel Berlin erklärt.
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Das Foto zeigt Marlen Wendland, Content-Entwicklerin im Team der Initiative BiSS-Transfer. Das Foto ist von privat.

Fortbildungen für sprachbildende Maßnahmen in der Kita: Wie BiSS die frühe sprachliche Bildung von Kindern unterstützt

Was Kinder in den ersten Lebensjahren lernen, prägt ihren Bildungsweg. Die Initiative BiSS und ihre Nachfolgerin BiSS-Transfer setzen sich daher seit Jahren dafür ein, die sprachliche Bildung von Kindern schon in der Kita zu stärken und pädagogische Fachkräfte mit gezielten Fortbildungen zu unterstützen. Marlen Wendland, Content-Entwicklerin im BiSS-Team, erklärt, welche Qualifizierungsangebote BiSS für die sprachliche Bildungsarbeit mit Vorschulkindern bereitstellt und wie sprachliche Bildung in der Kita mit anderen Bildungsbereichen sinnvoll verknüpft werden kann.
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Das Foto zeigt zwei Kinder in der Kita beim Spielen und Sprechen. Foto von A. Etges

Von der Kita bis zur Schule: Rund 3.000 Teilnehmende nutzen BiSS-Fortbildungen zur frühen sprachlichen Bildung

Der nationale Bildungsbericht 2026 betont die Bedeutung früher sprachlicher Bildung für Bildungsgerechtigkeit und eine erfolgreiche Bildungsbiografie. Mit einem bundesweit verfügbaren Fortbildungs- und Online-Angebot unterstützen die Initiativen BiSS und BiSS-Transfer pädagogische Fachkräfte seit Jahren dabei, die sprachlichen Kompetenzen im frühen Kindesalter gezielt zu fördern und sprachbildende Maßnahmen alltagsintegriert in der Kita umzusetzen. Rund 3.000 Teilnehmende haben entsprechende Fortbildungsangebote bereits genutzt oder nutzen sie aktuell. Acht Bundesländer greifen auf die Blended-Learning-Einheiten und Kurse von BiSS zu, um Fachkräfte zu qualifizieren. Bayern setzt das BiSS-Blended-Learning flächendeckend ein. Zahlen und Wissenswertes zum BiSS-Unterstützungsangebot für den Elementarbereich für Sie im Überblick.
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Das Bild zeigt eine Ansicht aus dem BiSS-Fortbildungsangebot. Bild: Mercator-Institut

Fortbildungen für Lehrkräfte: Worum geht es im BiSS-Baustein „Mehrsprachigkeit in der Schule“?

Zehn übergeordnete Kurse und mehr als 200 Lerneinheiten stehen auf der BiSS-Fortbildungsplattform bereit. Rund 40.000 Personen, vor allem Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, haben sich über die Blended-Learning-Fortbildungen von BiSS fortgebildet. Ein Angebot ist der Baustein „Mehrsprachigkeit in der Schule“. Hier bekommen Lehrkräfte konkrete Werkzeuge an die Hand, um Mehrsprachigkeit im Unterricht zu fördern und eine mehrsprachigkeitssensible Schulentwicklung zu stärken.
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Das Bild zeigt ein Tablet. Darauf ist eine Seite der Fortbildungsplattform der Initiative BiSS-Transfer zu sehen.

Fortbildung zur sprachlichen Bildung: So können Lehrkräfte und Kita-Fachkräfte die BiSS-Blended-Learning-Kurse nutzen

Ob zur Leseförderung oder zum Schrifterwerb für Neuzugewanderte – die Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) und ihre Nachfolgerin BiSS-Transfer stellen bereits seit mehr als zehn Jahren wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Fortbildungen zur Verfügung. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte können hier ihr Wissen zur sprachlichen Bildung vertiefen, Impulse für Unterricht und Kita mitnehmen und sich für Multiplikationsaufgaben qualifizieren. Rund 40.000 Personen haben das Angebot bereits genutzt. Welche Inhalte die BiSS-Kurse bieten und wie genau sich Interessierte über das BiSS-Blended-Learning weiterqualifizieren können, finden Sie hier im Überblick.
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Forschung

Steuerung

Das Bild zeigt ein Kind beim Schreiben. Bild: Mercator-Institut/H. Witte

„Wir wollen nicht nur ein paar Leuchttürme in NRW aufstellen, sondern landesweit eine gleichbleibende Qualität in der sprachlichen Bildung aufbauen“

Immer mehr Schulen in Nordrhein-Westfalen wollen die sprachliche Bildung ihrer Schülerinnen und Schüler systematisch fördern. Mehr als 1.000 Schulen nutzen hierfür die Unterstützung der BiSS-Akademie NRW. Die Nachfrage wächst seit Jahren. Hinter diesem Bildungsangebot steht eine enge Zusammenarbeit von Bildungspolitik, Wissenschaft und Praxis. Wie gelingt das Zusammenspiel? Warum erweist sich gerade diese strukturelle Verankerung als Erfolgsfaktor? Und wie unterstützt die BiSS-Akademie die schulische Entwicklungsarbeit im Startchancen-Programm? Ein Gespräch über Zusammenarbeit, Strukturen und die konkrete Umsetzung von Sprachbildungsmaßnahmen in Schulen.
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Das Foto zeigt BiSS-Landeskoordinatorin Annette Graf. Das Foto hat Anke Rothgang erstellt.

Schreibförderung an Grundschulen: „Ist ein fertiges Konzept da, steigt die Bereitschaft einzusteigen“

Nach der landesweiten Einführung einer systematischen Leseförderung startet in Baden-Württemberg jetzt ein Pilotprojekt für eine wissenschaftlich fundierte Schreibförderung an Grundschulen. Wie das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) das Vorhaben angeht und welche Tipps das ZSL anderen Ländern mitgeben kann, erklärt die zuständige BiSS-Landeskoordinatorin Dr. Annette Graf im Interview.
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Das Bild zeigt Prof. Dr. Hans-Joachim Roth, Projektverantwortlicher der Leitstelle BiSS-Transfer, auf einer Veranstaltung. Bild: Julia Merkel

Hans-Joachim Roth: „BiSS bleibt immer offen für neue Herausforderungen“

Im Januar 2026 hat die Leitstelle BiSS-Transfer ihre Arbeit aufgenommen. Was sind die zentralen Ziele? Wie geht es weiter mit der Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“? Im Interview spricht der Projektverantwortliche und Direktor des Mercator-Instituts Prof. Dr. Hans-Joachim Roth über Aufgaben der Leitstelle, die größten Herausforderungen der Sprachförderung in 2026 und was er sich für die Zukunft der sprachlichen Bildung wünscht.
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Hinweis: Die Veröffentlichung bzw. die einzelnen Beiträge stellen keine Meinungsäußerung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) dar. Die Verantwortung für den Inhalt der jeweiligen Veröffentlichung liegt jeweils bei der Autorin bzw. dem Autor.

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